Frohe Ostern!
Dieses Jahr müssen wir bei der Feier der Kar- und Ostertage ganz auf die gewohnte Liturgie verzichten. Wir sind auf uns alleine gestellt und müssen einen eigenen Weg suchen um Ostern zu feiern. Das ist eine schmerzhafte Erfahrung, doch hoffentlich können wir daraus neue Erkenntnisse für unser Glaubensleben gewinnen.
Die Einschränkungen der letzten Wochen betreffen uns auch als Verband: es gibt nicht mehr das gewohnte Leben der Kolpingsfamilie: es gibt nicht mehr die gewohnte Gemeinschaft, alle Termine sind abgesagt. In diesen Wochen beschäftigt mich die Frage: wie können wir ein Verband sein, wie können wir Verbindung halten, wenn „Social Distancing“ angesagt ist?
Manche Kolpingsfamilien haben uns im Diözesanbüro von ihren kreativen Ideen berichtet: die Kolpingjugend in Dietfurt, Beilngries und Greding bieten eine Nachbarschaftshilfe an, die Kolpingsfamilie Wemding hat einen eigenen Newsletter erstellt.
Versuchen wir uns gegenseitig zu bestärken, indem wir als mutmachendes Zeichen die kreativen Ideen aus den Kolpingsfamilien miteinander teilen. Damit wir erleben, dass der Karfreitag nicht das Ende ist, sondern, dass mit der Auferstehung an Ostern neues Leben anbricht. Genauso soll Corona für das Leben der Kolpingsfamilien nicht das Ende sein, sondern ein Aufbruch trotz aller Einschränkungen!
Ich wünsche euch allen gesegnete Ostern und Treu Kolping!
Eva Ehard
Diözesanvorsitzende
