Soziale Selbstverwaltung

Landesausschuss der ACA mit MdB Stephan Stracke

Als Mitglied der Rentenkommission der Bundesregierung gibt der Bundestagsabgeordnete Einblick beim Landesausschuss der Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen Kolping, KAB und der EAG

Im Bild die Kolpingdelegierten Ewald Kommer, Willi Breher, Massimo Zanoner, Sylvia Christ mit MdB Stracke, ACA-Bundesvorsitzenden Hannes Kreller und (ACA) Landesvorsitzenden Dieter Wagner

Trefflich diskutieren ließ es sich im Kreis der Selbstverwalter/-innen im Landesausschuss der ACA auf Bayernebene. Der aus dem schwäbischen Marktoberdorf stammende und in Kaufbeuren (Neugablonz) aufgewachsene und heute noch im Wahlkreis Ostallgäu ansässige Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke nahm die Veranstaltung auch gleich als gute Gelegenheit wahr, Anregungen und Hinweise aus der Diskussion mit in die erst kürzlich gegründete Rentenkommission mitzunehmen.

Stephan Stracke ist auch ein aktives Mitglied der Kolpingsfamilie!

 

AOK im Dialog

Die neue Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, Frau Dr. Irmgard Stippler, hat die Selbstverwaltung, Direktoren und Bereichsleiter sowie die Personalvertretung zum Gespräch in die AOK Direktion München eingeladen. Aus der Direktion Ingolstadt nahmen Ulrich Resch (Direktor), Stefan Reindl und Christian De Lapuente (alternierende Beiratsvorsitzende), Ewald Kommer (Verwaltungsrat) sowie mehrere Bereichsleiter und Mitglieder der Personalvertretung teil.

Frau Dr. Stippler legte dar, welche Kultur der Zusammenarbeit und welche Werte ihr für die AOK Bayern wichtig sind. Im Gespräch mit den Direktoren und der Selbstverwaltung wurden die aktuellen Themen in der AOK deutlich: Regionalität – Versorgungsqualität – Digitalisierung. Die Personalvertretung nutzte die Gelegenheit, dem Vorstand und den Führungskräften aus den Direktionen darzulegen, wo den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schuh drückt. In einem WorldCafé stand die Auseinandersetzung mit der Zukunft auf dem Programm. „Wie wünscht sich der Versicherte die AOK im Jahr 2030?“ war die erste Frage, die an den zehn Tischen diskutiert wurde. In der zweiten Runde war die Frage, was sich heute in der AOK ändern muss, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

Die Selbstverwaltung – Verwaltungsrat und Beiräte aus den Direktionen – erhielten wichtige Hinweise für die Arbeit als Aufsichtsgremien für die hauptamtliche Führung der AOK. Versichertenseits stellen Gewerkschaften und die ACA (Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen) 15 Mitglieder des Verwaltungsrats. Kolpingwerk, KAB und EAVG tragen die ACA und bringen in die Sozialversicherung die eigenen Werte und Leitlinien aus der christlichen Gesellschaftslehre ein. Ihr Anliegen ist es zum Beispiel, die gesetzlichen Krankenkassen als solidarische Krankenversicherung zu erhalten.