Kolpingjugend beteiligt sich an der Aktion Klimafasten
Auch die Diözesanleitung des DV Eichstätt beteiligte sich und veröffentlichte zu jeder der 7 Themenwochen einen Dankanstoß auf Social Media. Ziel war es, den Blick für die Umwelt zu erweitern und das eigene handeln zu überdenken.
Zu Beginn der Aktion wurde der ökologische Fußabdruck ermittelt, indem durch persönliche Angaben berechnet wurde, inwiefern man einen Beitrag zum Umweltschutz leistet. Während in der zweiten Woche besonders auf den Energieverbrauch geachtet wurde, stand die dritte Woche unter dem Motto "Lebensmittelretten". Eine gute Methode, um den Lebensmittelmüll zu reduzieren, ist, einen wöchentlichen Speiseplan zu erstellen und seinen Einkauf danach auszurichten. In der sechsten Woche wurde das Thema Reduktion wieder aufgenommen, denn es ging um plastikfreies Leben. Unter dem Motto "Elekronik-Konsum" wurde in der vierten Woche ein Überblick über die genutzten elektronischen Geräte im Haushalt verschafft und diejenigen ausgeschaltet, die nur gelegentlich genutzt werden.
Ein wichtiges Thema in Bezug auf Umweltschutz und Klimawandel ist auch die Mobilität. Die Jugendlichen wurden dazu motiviert, ihre Reisewege und Verkehrsmittel zu überdenken. Fahrgemeinschaften und der Gebrauch von Fahrrädern ist eine gute Möglichkeit, um CO2 einzusparen.
Die Fastenzeit sollte mit dem Thema "Gemeinsame Veränderungen" enden, wobei eine Reflexion der vergangenene Wochen stattfinden sollte und andere Menschen über die eigenen Erlebnisse und Erfahrungen informiert werden sollten. Leider konnte dies aufgrund des Corona-Virus nicht in der Form umgesetzt werden, die angedacht war. Auch wenn manche Aspekte des Klimafastens durch die momentane Situation erschwert wurden, wurde man durch die regelmäßigen Veröffentlichungen aufmerksam und konnte Ideen erfahren, wie man einen Beitrag jetzt und in der Zukunft leisten kann.
Die Diözesanleitung veröffentlichte nicht nur die Infos und versuchte zu motivieren, sondern stellte sich auch die Aufgabe, gewisse Verhaltensweisen zu ändern. Dabei wurde auch über den Titel der Aktion nachgedacht und festgestellt, dass es viele verschiedenen Arten des Fastens gaben kann, wenn sogar Klima "gefastet" werden kann.
Simone, Diözesanleiterin: "Die Aktion Klimafasten im Zusammenhang mit Corona hat mir Zeit zum Nachdenken gegeben. Und ja, man kann etwas Positives aus diesem Virus ziehen. Ich habe mein Auto schon vier Wochen nicht mehr benutzt, jeden Tag mein Mindestsoll an Schritten gemacht und mein Rad bringt mich zur Arbeit. Auch habe ich mir Zeit genommen, in Unverpacktläden zu schauen und hey, ich finde sie toll! Wenigstens das Klima kann sich bei diesem Virus bedanken."


