Wahlen als Schwerpunktthema der Diözesankonferenz der Kolping-Vorsitzenden
Tanja Zoubek, Josef Werner (beide bei der Deutschen Rentenversicherung Nord) und Ewald Kommer (AOK Bayern) berichteten der Versammlung von ihrer Kandidatur bei den Sozialwahlen und ihrer Tätigkeit in der Sozialen Selbstverwaltung. Ob in der Vertreterversammlung der Rentenversicherung oder im Verwaltungsrat einer Krankenkasse – schnell wurde deutlich, dass es sich um anspruchsvolles ehrenamtliches Engagement für die Versicherten handelt. Josef Werner stellte die Aufgaben des Selbstverwaltungsgremiums, den Zeitaufwand, aber auch die schönen Seiten dieser Tätigkeit dar. Tanja Zoubek berichtete zusätzlich von ihrer Mitarbeit im Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer Mittelfranken. Die traditionell starke Verbindung des Handwerks mit Kolping wird auch durch das Engagement in der Selbstverwaltung deutlich.
Diözesanvorstandsmitglied Beate Leis (Herrieden) stellte best-practice-Beispiele zur Aktion des Kolping-Landesverbandes „Wahlalter 16“ vor. An unterschiedlichen Schulen konnte Leis in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften Unterrichtsstunden zum Thema gestalten. Diözesanvorsitzende Eva Ehard präsentierte den Antrag von Kolping zur Absenkung des Wahlalters an die Vollversammlung des Diözesanrats. Der Antrag wurde diskutiert und wird in verbesserter Form in den Diözesanrat eingebracht. Die im Herbst anstehenden Landtagswahlen wird Kolping mit seinen Bildungswerken in Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen u.ä. vorbereitend begleiten.
Einen breiten Raum nahmen im Jesuitenrefektorium des Priesterseminars die Familienbildungsmaßnahmen ein. Kolping als generationenübergreifender Verband bietet für jede Altersstufe Freizeit- und Bildungsmaßnahmen an. Jugend- und Verbandsreferentin Christina Rixner verwies auf die neue „Arbeitshilfe Schutzkonzept zur Prävention von (sexualisierter) Gewalt“, die den Kolpingsfamilien vom Diözesanverband als Werkzeug an die Hand gegeben wird.
Für die Diözesanversammlung im Herbst und die damit verbundenen Neuwahlen werden Kandidat*innen für den Vorstand gesucht. Alle Anwesenden wurden aufgefordert, geeignete Personen anzusprechen und vorzuschlagen. Mit dem Kolpinglied endete die Versammlung.
Text und Bilder: Ewald Kommer




