Ökumenisches Fastenessen in Weißenburg
Der Start in die Fastenzeit gelingt in Weißenburg seit vielen Jahren ausgezeichnet mit einem ökumenischen Fastenessen. Im evangelischen Gemeindehaus St. Andreas treffen sich Jung und Alt und genießen nach den ausgelassenen Faschingstagen die einfache Fastensuppe. Heuer gab es eine gehaltvolle Gemüsesuppe als Stärkung für die anstehende Zeit des Verzichts und der Besinnung. Die Mitarbeiterinnen des Kolping-Bildungswerkes hatten geschält, geputzt und geschnippelt, um unter Anleitung der Hauswirtschafterin Frieda Schröppel eine einfache, aber dennoch köstliche Fastensuppe zuzubereiten. Diakon Norbert Waldmüller begrüßte die Gäste schon vor dem Gemeindesaal und nahm den Spendenobulus von drei Euro für die Fastenspeise entgegen. Wer den Saal betrat konnte festellen: Die Nahrungsaufnahme ist hier nur Mittel zum Zweck. Der eigentliche Inhalt liegt im Austausch der Anwesenden miteinander. "Wie geht's Dir?", "Wir haben uns ja lange nicht mehr gesehen!" und weitere Bemerkungen konnte man an den Tischen vernehmen; alle Begrüßungsformeln machen deutlich, dass die Begegnung den Menschen wichtig ist.
Der Erlös des Fastenessens wird wie immer für soziale Zwecke verwendet.
Text und Bilder: Ewald Kommer


