Kinder-Hüttenlager - Gemeinsam Abenteuer erleben

In diesem Jahr verwandelte die Kolpingjugend des Diözesanverbands Eichstätt den Hüttenlagerplatz in ein Abenteuercamp!

 

Gut gerüstet mit der selbst angefertigten Tarnkleidung startete am 25. August unsere Reise mit ersten Begegnungen exotischer Lebewesen. Als Ohrwurm und Motivationslied diente unser Lagerlied, das auf die Melodie von Teenage Dirtbag gedichtet war:
"I bin bloß a gloana Abenteurer und sitze so gern am Lagerfeuer. Mit Tarnwesten und Schlafsack san ma mir coool uhuhuhuhhhhhhhhhh!"

Früh am Morgen fing der Tag gleich richtig sportlich an mit unserem täglichen Fitnessprogramm für tapfere Abenteurer. Denn zu einem Abenteuer gehören auch Herausforderungen, wie z.B. ein Überfall und darauf will man schließlich vorbereitet sein. Alle Winkel der Abenteuerwelt haben wir beim Planspiel durchstreift. Von den trockenen Wüsten der Sahara, über die höchsten Berge dieser Welt, durch die schummrigsten Sümpfe, bis ins kalte Nass des tiefsten Ozeans hat es uns verschlagen. Und all das nur, um einen blinden Passagier wieder sicher nach Hause zu begleiten. Nur die Allermutigsten unter uns haben sich nach Sonnenuntergang noch in den dunklen Wald hinausgewagt, um die ihnen auferlegte Mutprobe zu bestehen. Das machte sie schließlich zu vollwertigen Abenteurern.

Eines Tages hatten wir den Drang, fremde Städte zu erkunden. Beim Stadtspiel gelang es uns, alle Geheimnisse des oberbayerischen Eichstätts zu lüften. Der Weg zurück in unser Lager führte nur über das Wasser, also blieb uns nichts anderes übrig, als unsere Boote ins Wasser zu lassen und los zu paddeln. Angekommen im Camp entzündeten wir ganz naturgemäß mit Feuersteinen unser Lagerfeuer und wollten den Abend gemütlich vor den Flammen ausklingen lassen. Plötzlich stürmten maskierte Überfäller das Lager und wollten unsere Fahne an sich reißen, doch durch unser spitzen Überfalltraining konnten wir den Angriff schließlich vereiteln. Auch tapfere Kämpfer brauchen ihren Schlaf, denn ein aufregender neuer Tag erwartete uns. Bei einem Kräftemessen in Form einer Olympiade konnten wir unsere Stärke beweisen, die sich dann zur großen Wasserschlacht entwickelte. Den letzten Abend genossen wir bei abenteuerlichen Liedern und Spanferkel, bevor das Abenteuer und die wunderschöne Hüttenlagerwoche am Samstag wieder viel zu schnell mit dem traditionellen Abschlussgottesdienst endete.

Und nicht vergessen: "Tagsüber sind wir müde, weil wir nachts Superhelden sind!"

Bis zum nächsten Abenteuer :-)
 

Tobi & Simi
02.09.2015