Bildungs- und Glaubenstag der Männer in Eichstätt
Rektor Pater Hubert Dybala begrüßte die Teilnehmer des Bildungs-und Glaubenstages in der Heilig Kreuz Kirche und referierte über die 400jährige wechselvolle Geschichte der Kirche. Auf Einladung von Kolping-Diözesanpräses Msgr. Dr. Stefan Killermann berichtete Pater Dybala anschließend von den Passionisten und ihrem Gründer, dem heiligen Paul vom Kreuz. Die Säulen der Kongregation, so ihr Eichstätter Rektor, stellten Gebet, Armut, Einsamkeit und Buße dar. "Einsamkeit, nicht als Isolation, sondern als Raum für die Intimität mit Gott im Gebet" zitierte Pater Dybala aus den Grundlagen des Ordens. Das für moderne Ohren sehr fromme Bekenntnis zur Begegnung mit Gott beeindruckte die zum aktiven Handeln neigenden Kolpingbrüder sehr und regte zum Nachdenken an. In der anschließenden Messe stellte Diözesanpräses Dr. Killermann das Kreuz in den Mittelpunkt der Predigt und erinnerte u.a. an die Kolping-Aktion "Ja zum Kreuz" vor zwei Jahrzehnten. Elisabeth Graf führte die Männer in den Hofgarten und in den Ostenfriedhof; ihre Erklärungen brachten den Teilnehmern den reichen Schatz der Eichstätter Geschichte und namhafter Persönlichkeiten näher. Als Beispiele mutigen Handelns in Zeiten großer Bedrängnis nannte Graf u.a. Pater Ingbert Naab und Dompfarrer Johannes Kraus.
Nach dem Mittagessen erkundete man unter Führung von Diözesanadministrator Alfred Rottler das Bischöfliche Palais und vertiefte die Erlebnisse in einer Andacht aus dem Kolping-Beiheft zum Gotteslob in der Bischöflichen Hauskapelle. Glaubens-, Bildungs- und Zeitgeschichte als Leitfaden für den gemeinsam verbrachten Tag wurden bei der Reflexion mit Kaffee und Kuchen als sehr gut befunden.



